AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für Inhouse-Seminare und Coaching
§ 1 Geltungsbereich
1. Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen [Ihr Firmenname] (nachfolgend „Anbieter“ genannt) und dem Kunden (nachfolgend „Kunde“ genannt) über die Durchführung von Inhouse-Seminaren und Coaching-Leistungen.
2. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter diesen ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
1. Der Anbieter erbringt Inhouse-Seminare und Coaching-Leistungen gemäß den zwischen den Parteien individuell vereinbarten Inhalten und Zielen.
2. Umfang, Thema, Ort, Zeit und weitere Details der Leistungen werden in einem separaten Vertrag oder Angebot festgelegt.
§ 3 Vertragsschluss
1. Ein Vertrag kommt durch die schriftliche Bestätigung des Angebots durch den Kunden und die Annahme durch den Anbieter zustande.
2. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform.
§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen
1. Die Preise für die Inhouse-Seminare und Coaching-Leistungen richten sich nach dem jeweiligen Angebot.
2. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der jeweils gültigen gesetzlichen Mehrwertsteuer.
3. Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zur Zahlung fällig.
4. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe zu berechnen.
§ 5 Stornierung und Rücktritt
1. Eine Stornierung durch den Kunden muss schriftlich erfolgen.
2. Bei Stornierungen bis 30 Tage vor dem vereinbarten Termin wird eine Stornogebühr in Höhe von 50 % des vereinbarten Honorars fällig. Bei Stornierungen weniger als 30 Tage vor dem Termin wird das volle Honorar fällig.
3. Der Anbieter behält sich das Recht vor, den Vertrag aus wichtigem Grund zu kündigen. In diesem Fall wird bereits gezahltes Honorar vollständig erstattet.
§ 6 Leistungsstörungen
1. Kann der Anbieter die vereinbarten Leistungen aufgrund von höherer Gewalt oder anderen unvorhersehbaren Ereignissen nicht erbringen, ist er berechtigt, den Termin zu verschieben. In diesem Fall wird ein Ersatztermin in Abstimmung mit dem Kunden vereinbart.
2. Ansprüche auf Schadensersatz seitens des Kunden sind ausgeschlossen, es sei denn, der Anbieter handelt grob fahrlässig oder vorsätzlich.
§ 7 Mitwirkungspflichten des Kunden
1. Der Kunde stellt sicher, dass alle für die Durchführung des Inhouse-Seminars oder Coachings erforderlichen Rahmenbedingungen am Veranstaltungsort erfüllt sind.
2. Der Kunde ist verpflichtet, dem Anbieter alle für die Erbringung der Leistungen erforderlichen Informationen und Unterlagen rechtzeitig zur Verfügung zu stellen.
§ 8 Urheberrechte und Nutzungsrechte
1. Der Anbieter behält sich alle Urheber- und Nutzungsrechte an den im Rahmen der Seminare und Coachings erstellten Unterlagen, Konzepten und Materialien vor.
2. Eine Vervielfältigung oder Verbreitung der Materialien durch den Kunden bedarf der schriftlichen Zustimmung des Anbieters.
§ 9 Haftung
1. Der Anbieter haftet für Schäden, die auf einer grob fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung beruhen. Für leichte Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten).
2. Die Haftung ist auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt.
3. Die Haftung für mittelbare Schäden, insbesondere entgangenen Gewinn, ist ausgeschlossen.
§ 10 Vertraulichkeit
1. Beide Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Vertragsdurchführung erlangten Informationen vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben.
2. Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.
§ 11 Datenschutz
1. Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden Datenschutzgesetze.
2. Weitere Informationen zur Datenverarbeitung finden sich in der Datenschutzrichtlinie des Anbieters.
§ 12 Schlussbestimmungen
1. Änderungen oder Ergänzungen des Vertrags bedürfen der Schriftform.
2. Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Die unwirksame Bestimmung wird durch eine wirksame ersetzt, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt.
3. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
4. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis ist der Sitz des Anbieters, sofern der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.